Die Erste mit dem Rücken zur Wand

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Reinhard Faltermaier

„Keine Eigenfehler und sicheres Spiel. Angriffe aushalten und Chancen herausspielen“ gab Kapitän Ralph Ochsenkühn als Devise für den ersten Spieltag der Rückrunde in der Landesliga Süd heraus.

Trotz der neuen Taktik gelang dem Jahn Freising der erhoffte Sprung aus dem Tabellenkeller nicht. Die Punkteausbeute ging mit zwei Niederlagen und einem Sieg nicht über das Ergebnis der Hinrunde hinaus.

SV Wacker Burghausen – TSV Jahn Freising 2:0 (11:8, 11:7)

Vielleicht steckte den Burghausenern die knapp 300km weite Anfahrt in den Knochen. Den Domstädtern gelang dieses Mal der bessere Start. Der junge Fünf aus dem Osten Bayerns unterliefen einige Eigenfehler, so dass beide Sätze über lange Zeit ausgeglichen verliefen. Im zweiten vergaben die Jahnler sogar eine 6:4 Führung. Spielentscheidend waren die vom Wacker Angreifer gut platzierten Bälle bei der Angabe und aus dem Spiel heraus.

TSV Unterpfaffenhofen-Germering – TSV Jahn Freising 2:0 (11:6, 11:7)

In zwei Spielen Pause hatten die Freisinger die Gelegenheit, den Gegner zu studieren. Und es kam ein wenig Hoffnung auf. Unterpfaffenhofen gab sogar einen Satz gegen den Tabellenletzten Erolzheim ab. Als sich die beiden Teams aus der Nähe von München gegenüber standen, kam es zu einem offenen Schlagabtausch. Letztendlich hatte Germering die Nase vorn und entschied das Spiel in zwei Sätzen für sich.

Ralph Ochsenkühn (Foto: Stöldt)

Ralph Ochsenkühn (Foto: Stöldt)

SV Erolzheim II – TSV Jahn Freising 0:2 (5:11, 4:11)

Im letzten Spiel des Tages ging es für die Isarstädter darum, den Abstand zum Tabellenschlußlicht Erolzheim auszubauen und sich für den nächsten Spieltag in eine gute Position zu bringen. Das Team aus Freising schloss mit guter Abwehrleistung, sicherem Zuspiel und druckvollem Angriff den Spieltag ab.

Kapitän Ochsenkühn ist trotz der beiden Niederlagen zufrieden: „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch die Spitzenteams der Liga unter Druck setzen kann.“

Am kommenden Sonntag richtet der FC Burlafingen den letzten Spieltag des Jahres 2014 in Neu-Ulm aus. Dort warten der zweitplatzierte TSV Heining und die mit einem Spiel weniger punktgleiche TG Landshut, die derzeit auf dem sechsten Platz steht. Gegen die Passauer rechnet Ochsenkühn nicht mit einem Sieg. Gegen Landshut könnte Freising jedoch wichtige Plätze in der Tabelle gut machen.

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