Freisinger Damen gehen leer aus

In Bestbesetzung, lediglich Familie Haltenberger war nicht im Aufgebot, fuhren die Freisinger Damen begleitet durch Coach Stefan Ippi nach Burghausen. Im ersten Spiel gegen den SV Wacker Burghausen fand Freising nach einer gewissen Anfangsnervosität gut ins Spiel. Es ging hin und her und erst in der Verlängerung setzte der Gastgeber mit 13:11 durch. Im zweiten Satz schlichen sich mehr und mehr Fehler im Freisinger Spiel ein, vielleicht der fehlenden Abstimmung geschuldet. Die Mannschaft stand zum ersten Mal in dieser Konstellation auf dem Feld. Der Satz ging deutlich mit 11:4 an den Absteiger aus der 2. Bundesliga.

Im nächsten Spiel gegen  TSV Heining unterliefen den Freisingern zuviele Eigenfehler und der Satz ging mit11:7 an Heining. Uli Hähnel streute immer mal wieder kurze Angaben und Martina Meyer die gewohnten hohen weiten Angaben ein, aber die Probleme bei kurzen und hohen langen Bällen war nicht zu übersehen.  Der zweite Satz lief dann besser und Freising führte mit 10:7. Zur Verzweiflung von Coach Steve Ippi machten die Damen den Sack aber nicht zu. Der entscheidende Punkt wollte nicht gelingen und der Satz ging mit 15:14 an Heining. Dieser Satz wird in die Freisinger Damen Faustballgeschichte eingehen, da er von minutenlangen hoch interessanten Ballwechseln geprägt war.

Die lange Spielpause vor dem nächsten Spiel gegen Heining tat den Freisingern nicht gut und sie beganngen mit einem völlig verschlafenen ersten Satz, der mit 6:11  zu deutlich an Heining ging. Danach lief es etwas besser, aber die Eigenfehlerquote war immer noch zu hoch und die Heiniger kamen zu einem ungefährdeten 7:11.

Im letzten Spiel gegen Burghausen schlichen sich mehr und mehr Konzentrationsfehler ein und die Fresisinger verloren sang- und klanglos mit 2:11. Danach fingen sich die Freisinger wieder und kämpften um jeden Punkt. Es reichte aber doch nur zu einer 8:11 Niederlage. Bezeichnenderweise beendete eine hohe weite Angabe von Burghausen das Spiel.

Das Highlight des Tages gelang Christina Kamp mit dem Punkterfolg, als Sie aus der Abwehr nach vorne stürmte.

Unterm Strich bleibt die Erkenntnis, dass mit einer grippe geschwächten Katrin Zietz und einer zu hohen Eigenfehlerquote gegen spielstarke Mannschaften wie Burghausen und Heining nichst zu holen ist. Es wäre mehr drin gewesen, aber die Freisinger haben es sich selber zuzuschreiben.

Nichts desto trotz gehen die Freisinger Damen optimistisch in den nächsten Spieltag, wobei die Mannschaft aufgrund von Abwesenheit, wieder neu aufgestellt werden muß.

TSV Jahn Freising: Martina Meyer, Uli Hähnel, Katrin Zietz, Christina Kamp und Bettina Faltermaier

Veröffentlicht in Frauen, Halle 2014/2015 Getagged mit: ,